
Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre eigene Kosmetikmarke zu gründen, sind Sie wahrscheinlich schon auf den Begriff OEM gestoßen – die Abkürzung für Original Equipment Manufacturer (Originalgerätehersteller). Es ist ein gängiges Modell in der Kosmetikbranche, bei dem eine Fabrik Produkte unter Ihrem Markennamen herstellt. Doch eine Frage, die sich fast jeder neue Markeninhaber stellt, lautet:
„Wie viele Einheiten muss ich bestellen?“
Diese Zahl, oft als Mindestbestellmenge (MOQ) bezeichnet, kann je nach Produkt, Verpackung und Hersteller stark variieren. Wenn Sie dies frühzeitig verstehen, können Sie fundiertere Entscheidungen zu Budget, Lagerbestand und Produktauswahl treffen.

OEM (Original Equipment Manufacturer) In der Kosmetikbranche bezeichnet „OEM“ den Prozess, bei dem ein Hersteller kosmetische Produkte nach der Formel oder Idee eines Kunden herstellt, oft unter einer Eigenmarke. Viele Hautpflege-Startups und Kosmetikmarken nutzen OEM-Dienste, um eigene Produktlinien auf den Markt zu bringen, ohne eine Fabrik bauen zu müssen.
Wenn ein Hersteller ein Private-Label-Kosmetikprodukt für Ihre Marke produziert, muss er Materialien, Verpackung, Etikettierung und oft auch eine Produktionslinie speziell für Sie vorbereiten. Dies ist mit festen Einrichtungskosten verbunden. Damit sich dies lohnt, ist in der Regel eine Mindestmenge erforderlich.
Diese Mindestbestellmenge ist nicht willkürlich – sie deckt die Kosten für:
Je komplexer Ihr Produkt oder Ihre Verpackung ist, desto höher ist in der Regel die Mindestbestellmenge.
Obwohl jede Fabrik anders ist, gibt es hier einige gemeinsame Benchmarks:
| Produkttyp | Typische Mindestbestellmenge |
|---|---|
| Gesichtscreme / Lotion | 500 – 3,000 Einheiten |
| Seren | 1,000 – 5,000 Einheiten |
| Lippenstifte / dekorative Kosmetik | 3,000 – 10,000 Einheiten |
| Blattmasken | 5,000 - 10,000 Stück |
| Körperpflege (Waschen, Peeling) | 1,000 – 3,000 Einheiten |
Bedenken Sie: Wenn Sie eine vorrätige Formel und eine Standardverpackung verwenden, einige Hersteller akzeptieren möglicherweise eine viel niedrigere Mindestbestellmenge – manchmal nur 100 oder 200 Einheiten für bestimmte Produkte.
Warum sind die Mindestbestellmengen einiger Produkte so hoch und anderer so niedrig? Als erfahrener Hautpflegehersteller, ich werde Ihre Fragen einzeln beantworten.

Individuelle Formeln erfordern mehr Ressourcen, Tests und behördliche Genehmigungen – was zu höheren Mindestbestellmengen führt. Wenn Sie mit einer bewährten, bestehenden Formel zufrieden sind, sinken Ihre Einstiegskosten erheblich.
Wünschen Sie eine einzigartige Flaschenform, eine individuelle Form oder Siebdruck? Das erhöht die Mindestbestellmenge. Die Auswahl der bestehenden Verpackungsoptionen des Herstellers ist kostengünstiger.
Eine einfache Lotion ist leichter herzustellen als ein peptidreiches Anti-Aging-Serum oder ein mehrstufiges Make-up-Produkt. Mehr Inhaltsstoffe, mehr Prozess = höhere benötigte Menge.
Wenn Sie planen, in Regionen wie der EU oder den USA zu verkaufen, sind möglicherweise Konformitäts- und Stabilitätstests vorgeschrieben, wodurch sich das erforderliche Anfangsvolumen erhöhen kann.
Klein anzufangen bedeutet nicht, Kompromisse eingehen zu müssen. Hier sind ein paar Tipps, wie es funktioniert:
Die Kenntnis Ihres MOQ hilft Ihnen:
Angenommen, Sie wählen ein Serum mit einer Mindestbestellmenge von 1,000 Stück zu je 2.80 $. Ihre Anfangskosten (nur für das Produkt) betragen 2,800 $ – ohne Verpackung, Design und Versand. Multipliziert man das mit drei Lagereinheiten, liegt man bereits bei 8,000–10,000 $. Daher ist es wichtig, die Mindestbestellmenge zu kennen, um die Dinge überschaubar zu halten.
Nicht alle Hersteller arbeiten gleich. So kann es je nach Region oft unterschiedlich sein:
| Region | MOQ-Eigenschaften |
|---|---|
| China, Kambodscha | Niedrigere Mindestbestellmengen, flexible Verpackungsoptionen |
| Korea | Mittlere bis hohe Mindestbestellmengen, Schwerpunkt auf Hautpflegeinnovationen |
| Europa | Höhere Mindestbestellmengen aufgrund strikter Compliance und höherer Arbeitskosten |
| USA | Flexible Mindestbestellmengen, aber höherer Stückpreis |
Wenn Sie das Wasser testen mit Chinesische Kosmetikhersteller, bieten sie oft den kostengünstigsten Einstieg in OEM-Hautpflege oder Kosmetik.
Damit Was ist die quantitative Menge an OEM-Produkten für Kosmetika?
Die kurze Antwort: Es hängt von Ihrem Produkt, Ihren Anpassungsanforderungen und Ihrem Hersteller ab. Aber für die meisten Eigenmarken von Hautpflege- oder Kosmetikmarken Sie sollten bereit sein, mindestens 500 bis 3,000 Einheiten pro Produkt zu bestellen anfangen.
Wenn Sie gerade erst mit der Gründung einer Kosmetikmarke beginnen, lassen Sie sich von der Mindestbestellmenge nicht abschrecken. Mit dem richtigen Partner finden Sie Lösungen, die zu Ihrem Budget und Ihren Zielen passen – egal, ob Sie in großen Mengen produzieren oder im Rahmen eines Soft-Launchs testen.
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